Wer schon einmal in Amsterdam war, weiß wie schön es dort ist. Aber vor allem die Grachten sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Grachten sind die vielen Wasserstraßen in Amsterdam.
Venedig in Amsterdam. Die Grachten. Diese schmalen Wasserstraßen verlaufen durch die gesamte Innenstadt. Sie sind befahrbar und man bekommt so einen wunderschönen Eindruck von Amsterdam. Die Grachten haben eine Gesamtlänge von ungefähr 80 Kilometern.
Die Grachten: damals und heute
Gracht bedeutet soviel wie Wassergraben oder Kanal. Die Grachten ziehen sich ringförmig durch die Innenstadt und etliche Brücken überspannen sie. Der Bau des Grachtennetzes begann bereits 1612. Zu den ersten Wasserstraßen gehörten die „Prinsengracht“, die „Herengracht“ und die „Keizergracht“. Ursprünglich wurden sie genutzt um Ware zu den Geschäften zu transportieren. Im Mittelalter dienten sie dem Handel, heute stellen die Grachten eine der Touristenattraktion bei Reise Amsterdam dar. So ist eine Grachtenrundfahrt quasi das Pflichtprogramm für einen Touristen. Um die Grachten in besonders schöner Erinnerung zu behalten sollte man eine Grachtenfahrt bei Nacht mitgemacht haben.
Statussymbol Gracht
Es gibt sie in jeder größeren Stadt, die gut betuchten Viertel und die weniger gut betuchten. So zählt die „Herengracht“ zu den gehobeneren Grachten. Der Luxus besteht hier darin, dass die Häuser etwas breiter gebaut wurden als in der Innenstadt. Ist man allerdings in einem Haus in der Innenstadt schon einmal die schmalen Treppen hinaufgestiegen, dann weiß man, dass Angst vor engen Räumen hier zum großen Problem wird. Die Grachten „Oude Schans“ und „Singel“ zählen übrigens zu den Ältesten.